Erweiterung BHAK & BHAS Polgarstraße - Wien

Städtebaulich zeichnet sich das neue Gebäude durch eine klare Akzentuierung des Eingangsbereiches aus. Das Gebäude tritt in den Straßenraum und markiert klar den neuen Baukörper der BHAK. Durch die geschickt gewählte Lage auf dem Grundstück wird ein großzügiger Vorplatz als Verbindung zwischen Alt- und Neubau geschaffen. Ausgehend von dem Platz betritt man den Neubau und auch das neu geschaffene BWZ. Das Prinzip der Cluster ist durch Ausbildung von Höfen klar abzulesen.

Die Cluster werden räumlich als Einheit ausgebildet. Erschließung und Wegeführung finden in der großen Halle statt, um die herum sich die Cluster anordnen. Eine eindeutige Trennung zwischen Erschließung und Unterricht ermöglicht interessante Blickbeziehungen, ohne jedoch den Unterricht akustisch zu beeinträchtigen. Durch die strukturierte Erschließung ist eine leichte Orientierung gegeben.
Das Prinzip des Clusters zieht sich durch alle Einheiten: Unterricht, naturwissenschaftlicher Unterricht, Lehrerbereich und Verwaltung ordnen sich immer um einen dem jeweiligen Cluster zugehörigen Hauptraum an. In den Unterrichtsclustern ist dieser Hauptraum zugleich auch Treffpunkt, Lernbereich und Raum für Kommunikation und Präsentation in einem. Im Arbeitsbereich der Lehrer dient der sich über zwei Geschosse erstreckende Zentralraum als Kommunikationsebene. Die Halle ist Erschließungsfläche, Pausenraum und Treffpunkt in einem. Um die Offenheit dieser Halle zu gewährleisten, wurde ein Fluchtkonzept mit außen liegenden Fluchtwegen erarbeitet. Dadurch sind offenen Stiegenläufe und die Ausbildung der Halle als ein einziger Brandabschnitt ohne Verwendung einer Sprinkleranlage möglich.

Erweiterung BHAK & BHAS Polgarstraße
1220 Wien, Polgarstraße 24

offener, EU-weiter Realisierungswettbewerb 2009

Auslobung
BIG – Bundesimmobiliengesellschaft

Mitarbeiter Geiswinkler & Geiswinkler
Roland Radda, Sven Schuler, Simone Wesp

Visualisierung
OLN – office le nomade

Statik / Haustechnik / Bauphysik
Vasko + Partner

Landschaftsplanung
Auböck + Kárász Landschaftsarchitektur

Nutzfläche
9.572 m²